von Modeste Herwig
(Kommentare: 2)

Meine Rosen schneiden

Praktische Regeln zum Rosen Schneiden

Schneiden Sie kurz über dem "Auge" oder Spross

Aus dem Thema „Rosen Schneiden“ wird im Allgemeinen ein riesen Thema gemacht. Das erzeugt bei vielen Gartenbesitzern einen enormen Respekt und spielt professionellen Dienstleistern in die Hände. Dabei ist das völlig unnötig. Denn dass Rosen durch einen falschen Schnitt beschädigt werden, passiert so gut wie nie. Ich selbst habe bei dieser wunderbaren Gartenarbeit immer ein paar Schnittregeln im Hinterkopf. Und los geht's...

 

Mitte März ist die Zeit, in der ich immer etwas unruhig werde, weil dann die Augen, aus denen die neuen Zweige sprießen, schon deutlich zu sehen sind. Das ist die perfekte Zeit, durch Schneiden der Rosen, die Rosen in Form zu bringen und ihren Wuchs anzuregen. Ich nehme eine scharfe Rosenschere und widme mich den Rosen, die in meinem Garten stehen. Dabei ziehe ich Handschuhe an, denn die Dornen sind oft widerspenstig.

 

An sich ist Rosen Schneiden einfach, aber für Mensch, die sich das nicht zutrauen, oder die vielleicht auch große Mengen Rosen in ihrem Garten haben: Selbst mit der Heckenschere kann man Rosen schneiden. Dem traditionellen Gartenfanatiker werden sich wohl die Nackenhaare aufstellen, wenn er das liest, schließlich ist es eine Art Heiligenschein, der um dieses Thema liegt, ja fast ein Tabubruch, aber in England, bei der Rosensociety, überwand man sich und führte einen Test durch: Und was passierte? Das mit einer Heckenschere misshandelte Rosenfeld blühte mindestens so reich wie das traditionell geschnittene Feld hierneben, nur waren die Zweige etwas feiner und die Rosenblüten, die sich bildeten, etwas kleiner. Ich will nicht behaupten, dass die Rosen mit der Heckenschere zu schneiden, die beste Art ist, Rosen zu behandeln, aber in der Not ist das doch eine realistische Alternative. Und – es dient zur Beruhigung aller, die vor dieser Gartenarbeit einen großen Respekt haben.

 

Nach dem Schneiden beginne ich mit dem Frühjahrsputz der Beete. Mit einem Rasenbesen entferne ich alle liegen gebliebenen Blätter und herabgefallenen Zweige, die in der kalten Jahreszeit Wurzeln und Pflanzen vor Frost und Austrocknung geschützt haben. Da kommen neben den Rosen noch allerlei frischgrüne Spitzen von Zwiebelgewächsen und Stauden zum Vorschein. Es ist fast so als ob sie mich anschauten und sich mit mir auf einen farbenfrohen Sommer freuen.

 

Wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie auch unseren Artikel "Rosen schneiden, so geht's richtig"

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Die letzten Kommentare zu diesem Blogbeitrag

Kommentar von Angelika Müller

Sehr schöner Artikel! Danke dafür.

Antwort von Christine Thelen

Oh, danke Angelika. Das ist sehr nett von dir.


Kommentar von Katja

Schöner Beitrag! Aus Erfahrung weiß ich, dass mit einer scharfen Gartenschere das Rosenschneiden ein Kinderspiel ist, ohne sich selbst oder die Rose zu verletzten. Ein <a title="Frühjahrs- wie Sommerschnitt" href="http://www.lenas-tulpenbaum.dhttp://www.lenas-tulpenbaum.de/rosen-schneiden-fruhjahrs-und-sommerbeschaftigung.html">Frühjahrs- wie Sommerschnitt</a> ist wichtig und lässt die Rosenprahct gesund gedeihen!