Gartentreppen – Treppen in den Garten

Gartentreppen können als attraktives Gestaltungselement dienen
Gartentreppen können als attraktives Gestaltungselement dienen

Gärten, die nicht ebenerdig an den Wohnraum anschließen, müssen erst durch eine Treppe erschlossen werden. Dabei ist dies eine Chance, die Sie gestalterisch nutzen können.

Eine Gartentreppe ermöglicht es, schnell und ohne Umstände in den Garten zu gelangen. Sowohl der Standort als der Anschluss der Treppe an die obere Etage und an den Garten muss gut geplant werden. Abhängig vom zur Verfügung stehenden Platz entscheiden Sie sich für eine gerade Treppe oder eine Spindeltreppen außen am Haus. Fertigwendeltreppen oder Spindeltreppen außen sind mit unterschiedlichen Radien erhältlich. Eine Treppe aus verzinktem Metall ist dauerhaft und muss nicht regelmäßig gestrichen werden. Man bekommt auch Fertigtreppen online. Passend zur Farbgestaltung des Hauses sind Treppen in verschiedenen Farben erhältlich.

Sicherheit und gesetzliche Bestimmungen

Gerade Treppe
Gerade Treppe

Zu den Außentreppen zählen Treppen mit einer ununterbrochenen Folge von mindestens drei Stufen, die sich außen an einem Gebäude befinden. Im Gegensatz zu den Bauordnungen der Länder unterscheidet die DIN 18065 Gebäudetreppen nicht zwischen Innen- und Außentreppen. Dennoch sind die Anforderungen an sie verschieden. So ist bei Treppen im Außenraum darauf zu achten, dass das Material der Witterung standhält und die Treppenstufen eine rutschhemmende Oberflächen haben. Außerdem müssen Treppenpodeste und Trittstufen eine waagrechte Soll-Lage aufweisen. Treppen mit notwendiger Entwässerung sind mit Funktionsgefälle nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik auszubilden. Das Gefälle ist abhängig vom Material und darf maximal 3% betragen.

Aufgrund der extremen Rutschgefahr bei Regen müssen Stufenkanten und Tritte besonders rutschfest sein. Hier spielt das Material der Treppenstufen eine entscheidende Rolle. Holz beispielsweise ist im Nässezustand extrem glatt. Sein Einsatz ist daher genau abzuwägen. Rutschsicher dagegen sind poröse bzw. durchlässige Materialien des Trittbelags.

Treppenformel

Die Steigung von Außentreppen ist in der Regel niedriger als bei Innentreppen, auch weil im Gelände oft mehr Raum zu Verfügung steht. Gebräuchliche Steigungsverhältnisse sind 16/31, 15/33, 14/35 und 12/39 (Steigungshöhe/Auftrittstiefe). Aus Sicherheitsgründen ist bei mittlerer Treppenneigung (zwischen 24° und 36°) nach spätestens 18 Stufen ein Zwischenpodest vorzusehen, bei einer Treppenneigung über 36° ist ein Podest nach einer Steigungshöhe von maximal 3,00 m erforderlich. Bis zu einem Steigungsverhältnis von 1:6 handelt es sich um eine Außentreppe, bei geringeren Neigungen um eine Treppenrampe.

Kleine Höhendifferenzen überwinden

Kleiner Höhendifferenzen innerhalb des Gartens oder zum Innenraum können auf verschiedene Weise überwunden werden. Bahnschwellen, Betontreppenstufen, Holz- oder Metallelemente sind gebräuchliche Materialien. Möchten Sie einen größeren Niveauunterschied überwinden, dann ist der Bau einer Mauer mit integrierter Treppe eine Möglichkeit. Mit L-Steinen oder als Natursteinmauer in verschiedenen Höhen können Sie – passend zu Ihrem Gartenstil – eine interessante Unterteilung schaffen.

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